Dinslaken sagt Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen
Die Eine Welt Gruppe Dinslaken e.V., zu dem auch der Frauentreff an der Fliehburg als Arbeitsgruppe gehört, setzt sich für die Neuansiedlungskampagne „ save me“ ein. Dabei wird der Verein vom Flüchtlingsreferat des Diakonischen Werkes Dinslaken unterstützt.
Europa schottet seine Außengrenzen gegenüber Flüchtlingen immer mehr ab. Umso mehr ist es wichtig, dass auch Deutschland sich bereit erklärt, dass besonders bedrohte Gruppen von Flüchtlingen im Rahmen einer Quotierung aufgenommen werden.
Als Partner für diese humanitäre Aufgabe steht das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen ( UNHCR ) bereit. Es klärt für klassische Einwanderungsländer wie die USA oder Australien, aber auch für skandinavische Länder, für die Niederlande oder auch neuerdings Tschechien, wer konkret einreisen soll.
„Es geht um besonders schutzbedürftige Menschen“, betont Edith Bruckwilder, die Vorsitzende des Vereins.“ Um Menschen, die verfolgten Minderheiten angehören, sei es ethnische oder religiöse Minderheiten. Und es geht um kranke oder traumatisierte Menschen, Frauen und Kinder“, erläutert sie.
Der Verein Eine Welt Gruppe Dinslaken hat im Rahmen von Netzwerkarbeit Kontakte zu Gruppen und Einzelpersonen in Voerde und Hünxe, die in der Flüchtlingsarbeit ehrenamtlich tätig sind.
„Die Aufnahme der irakischen Flüchtlinge kann nur ein erster Schritt sein“, erklärt Doris Regorz vom Eine Welt Laden Dinslaken. Um auf die Aufnahme von Flüchtlingen nicht unvorbereitet zu sein, wird deshalb ein Netz von Patinnen und Paten in Dinslaken, Voerde und Hünxe aufgebaut, den Neuankömmlingen die ersten Schritte in ihrer neuen Heimat zu erleichtern.

